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E-Mail, ein Sicherheitsrisiko ?

Vielen Anwendern ist nicht bewusst, dass der gesamte Inhalt einer E-Mail und die dazugehörigen Anmeldedaten beim Senden und Empfangen unverschlüsselt im Internet übertragen werden. Unternehmenskritische Informationen können somit unbemerkt in falsche Hände geraten oder es werden mittels Anmeldedaten im Namen des Inhabers illegale Spam-Mails verschickt, dem Missbrauch ist grundsätzlich Tür und Tor geöffnet. Neben dem Lesen der E-Mails oder dem Missbrauch, ist auch eine Manipulation des Inhalts ohne weiteres möglich. Die Folgen solch einer Manipulation kann man sich schnell ausmalen. Eine weitere Gefahr stellt der Diebstahl eines Anhangs dar, eine .pdf Datei mit den aktuellen Quartalsergebnissen oder der Zwischenstand eines Forschungsprojekts in den falschen Händen, kann erheblichen Schaden anrichten.

Datenschutz ?

Gemäß Bundesdatenschutzgesetz müssen personenbezogene Daten besonders geschützt werden. Sollten die Informationen ungeschützt in kriminelle Hände geraten, so ist das Unternehmen zu Schadensersatz verpflichtet. Viele Anwender sind der Meinung, dass durch ein Benutzer-Passwort des Betriebssystems oder ein BIOS Passwort auch die Daten auf der Festplatte geschützt sind. Leider ein Irrglaube ! Insbesondere auf Notebooks oder anderen mobilen Datenträgern sind unternehmenskritische Daten in Gefahr. Aber auch Lokale Netzwerke bergen zahlreiche Sicherheitsrisiken, vor denen man sich schützen muss.

Ihr W-Lan und das Netzwerk machen Sie haftbar !?

Die sogenannte Mitstörerhaftung sagt aus, dass der Inhaber eines Netzwerkes von dem aus illegale Aktivitäten ausgehen mit haftbar gemacht werden kann, wenn er keine ausreichenden Gegenmaßnahmen getroffen hat. So können zum Beispiel, Firmen PCs unbewusst missbraucht werden, um diverse Attacken im Internet auszuführen oder ein Dritter verschafft sich Zugriff auf ein nicht ausreichend geschütztes W-Lan, dieser kann dann entweder die gesamten Daten im Netzwerk mitschneiden oder er führt illegale Aktivitäten aus, die dem Betreiber des Netzwerks zugeschrieben werden. Die Unschuld des Netzwerkbetreibers kann nur in den wenigsten Fällen bewiesen werden !

Datenverlust ?

Gemäß § 257 Handelsgesetzbuch besteht eine Aufbewahrungspflicht für verschiede geschäftliche Unterlagen von 6 bzw. 10 Jahren. Bei elektronischen Daten ( E-Mails, Dateien etc. ), muss ein Nachweis darüber erbracht werden, dass die Daten revisionssicher gespeichert werden. Der Datenverlust kann im Bruchteil einer Sekunde auftreten, durch einen Festplattendefekt, ein Fehlverhalten des Benutzers oder schadhafte Software, die Möglichkeiten sind vielfältig. Eine Wiederbeschaffung der Daten ist mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden, teilweise sind die Daten unwiederbringlich verloren.

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